StartSportBasketballKurz die Nerven und dann die Begegnung verloren

Kurz die Nerven und dann die Begegnung verloren

(bk) Bad Honnef. In Halbzeit Eins super gespielt, im zweiten Spielabschnitt den Faden und die Begegnung verloren, so einfach lässt sich Rhöndorfs 74:89-Niederlage in Westerstede zusammenfassen. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto liegt das junge Team um Headcoach Max Becker nach dem sechsten Spieltag auf Tabellenplatz Sieben aber voll im Soll. Die Drachen kontrollierten das Spielgeschehen eindeutig. Die Niedersachsen reagierten auf die konsequente Defensive verunsichert, ließen beste Korbchancen aus und fanden kein Rezept Rhöndorfs Offensive effektiv zu stoppen. Jorge Mejias führte clever Regie, setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene, die ihre Chancen hochprozentig zu nutzen wussten. In der 16. Minute setzten sich die Dragons zweistellig ab. Die Verunsicherung des Gastgeber war spürbar. Jon”ll Fugget und Beni Fugala blieben bis zu Halbzeit mit neun bzw. zwei Punkten für ihre Verhältnisse blass. Auf der anderen Seite trumpften Kenan Reinhart, der drei von vier Dreierversuche einklinkte und Duje Dujmovic mit 100 Prozent Trefferquote groß auf. Rhöndorfs Halbzeitführung war absolut verdient. Es kam die 24. Spielminute, in der die Rheinländer ihre Nerven für einen Moment nicht im Griff hatten. Erst gerieten sich Jon”ll Fugget und Juhwan Harris-Dyson ins Gehege. In der Folge kam es zu einem kleinen Tumult zwischen beiden Teams. Es sollte der Game Changer sein. Binnen vier Minuten drehten die Hausherren die Partie und machte aus dem Rückstand eine Führung. Rhöndorf wurde in der Folge von den Baskets Juniors energetisch förmlich überpowert. Vor allem in Person von Jon”ll Fugget, der nicht mehr zu bremsen war und in der Endabrechnung mit 34 Punkte eine überragende Leistung ablieferte. Kurzum, die Dragons fanden nicht mehr zurück in die Spur. Als dann Juhwan Harris-Dyson in der 35. Minute mit seinem fünften Foul auf die Bank musste und zwei Minuten Benjamin Sadikovic das gleiche Schicksal teilte, war die Hoffnung auf ein Comeback endgültig gestorben. Im Endeffekt musste Rhöndorf die verdiente 89:74-Niederlage anerkennen. Trotzdem muss man den Dragons eine beeindruckende erste Halbzeit bescheinigen. Der emotionale Aussetzer im dritten Viertel ist mit jugendlichem Leichtsinn zu erklären. Ein Fehler, aus dem das junge Team für die Zukunft garantiert lernen wird. “Zunächst Glückwunsch an Oldenburg zum verdienten Sieg”, so Dragons-Headcoach Max Becker, “Wir haben es sehr gut geschafft unseren Game-Plan aufs Feld zu bringen – bis wir in einem Moment im dritten Viertel die Kontrolle über unsere Emotionen verloren haben. Das hat die Energie zugunsten der Oldenburger verschoben und wir konnten uns davon nicht erholen.” Die Dragons Rhöndorf spielten mit Schmid, Harris-Dyson (14 Pkt./1-3er), Dujmovic (11/1), Ilic (8), Reinhart (23/2-3er/10 Reb.), Diallo, Böning (5), Dobiecki, Mejias (13) und Sadikovic (10).

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