StartSportBasketballAbgezockte Löwen bezwingen Dragons knapp

Abgezockte Löwen bezwingen Dragons knapp

(bk) Bad Honnef. Rhöndorf unterliegt gegen Herten in einer Partie auf Augenhöhe knapp mit 82:87. In der Schlussphase agierten die Löwen einfach abgeklärter, zwangen die Dragons zu Fehlern, die in der Summe den kleinen Unterschied ausmachten. So geht`s in der Tabelle für die Rheinländer wieder raus aus den Playoff-Plätzen. Nach der Schlusssirene war den Dragons die Enttäuschung am Gesicht abzulesen. Es war sprichwörtlich eine “hausgemachte” Niederlage der ärgerlichen Art. Zuvor hatte Rhöndorf den Hertener Löwen über weite Strecken Paroli geboten und mehrfach Rückstände wettgemacht. So im ersten Viertel, als Bryant Allen fast im Alleingang die 7:13-Führung klarmachte. Oder im zweiten Spielabschnitt, als Kofi Gyamfi und Faton Jetullahi maßgeblich am 7-Punkte-Vorsprung beteiligt waren. Rhöndorf konterte zwar mit gelungen Offensiv-Aktionen, offenbarte jedoch schon zu dem Zeitpunkt Schwächen beim Defensiv-Rebound. Der Start ins dritte Viertel lief aus Sicht der Dragons zunächst top. Bis zur 28. Minute konnten die Hausherren die knappe Führung behaupten. Dann legten die Gäste eine 10:0-Serie auf. Im Schlussabschnitt zogen die Löwen sogar bis auf acht Punkte davon. Gut, wer in kritischen Momenten einen Scharfschützen wie Kenan Reinhart an Bord hat. Der 18-jährige Shooting Guard war mit 21 Punkten Topscorer der Begegnung und schweißte sechs Dreier ein. So war man in der 34. Minute wieder bis auf drei Punkte dran. Doch Rhöndorf vergab das Momentum in Folge um mehrfach die Partie zu drehen. Am Ende verteidigten die Hertener Löwen den knappen Vorsprung clever und siegten verdient. Während Sadi Sadikovic, Duje Dujmovic, Dusan Ilic und Vuk Scepanovic ansprechende Leistungen boten, blieben dagegen Jorge Mejias sowie Juhwan Harris-Dyson aus verschiedenen Gründen blass. Doch bereits an diesem Samstag besteht für alle Dragons die Chance den Eindruck wieder geradezurücken. Dann geht`s bei Rasta Vechta um wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. “Glückwunsch an Herten zum Sieg. Wir haben es heute nicht konstant geschafft, den Spiel-Rhythmus des Gegners in der Offensive zu unterbrechen”, so Headcoach Max Becker, “Außerdem haben wir ihnen zu viele einfache Punkte erlaubt, häufig auch am Ende der Shot-Clock. Auf der anderen Seite haben wir selbst etliche Angriffe nicht konsequent ausgespielt. Abgesehen davon haben wir Herten im vierten Viertel zu viele Offensiv-Rebounds und damit zweite Wurfmöglichkeiten gestattet. Für uns geht”s aber weiter, wir werden das Spiel aufarbeiten und dann den vollen Fokus aufs Spiel gegen Vechta am nächsten Wochenende richten.” Dragons Rhöndorf: Schmid (3 Pkt.), Harris-Dyson (2 Pkt./7 Reb.), Dujmovic (11/2-3er), Ilic (10/1), Viehöfer, Scepanovic (8/2), Reinhart (21/6), Böning (2), Dobiecki, Mejias (4/10 As.), Sadikovic (18/7 Reb.) und Idbihi (3/1).

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