(bk) Eisbach. Als Tafelmusik wird oftmals eine Hintergrundmusik für Feste, Bankette und ähnliche Gelegenheiten bezeichnet. In der Kunst-Kultur-Kapelle Eisbach stand sie zuletzt jedoch im Mittelpunkt. Ein ohrenvergnügliches Tafelkonfekt wurde präsentiert, gespielt von Ursula Weyrather an der Blockflöte, Dotohea Schultes-Lübbecke an der Traversflöte, Anita Friese an der Violine, Edgar Zenz am Cembalo und Ruth Kügler am Violoncello. Es war eine musikalische Darbietung, die für so manchen Zuhörer eine gewisse Entspannung möglich machte. Einfach die Augen schließen und die Klänge der Instrumente auf sich wirken lassen – ein tolles Gefühl, das dank von Bon(n)follia das vergangene Wochenende mit einem musikalischen Hochgenuss ausklingen ließ. Werke von Valentin Rathgeber, Johann Friedrich Fasch, Johann Joachim Quantz, Johann Christoph Pez, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann, alles Komponisten, die zwischen 1664 und 1773 lebten und wirkten. „Seit vielen Jahren musizieren wir regelmäßig gemeinsam. Unsere Instrumente sind nach historischen Vorbildern in Barockstimmung gebaut“, so die Instrumentalisten. „Unser Ziel ist es, mit unserer Musik uns und unser Publikum zu erfreuen. Dies frei nach Franz von Assisi – schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen. Neben unseren Konzerten lieben wir die Hausmusik im geselligen Freundeskreis.“ Wohl dem, der dieses besondere Konzert miterleben durfte. Nach dem konzertanten Teil gab es, wie dies im Rahmen der Veranstaltungen in der Kunst-Kultur-Kapelle üblich ist, bei einem erfrischenden Getränk die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies rundete diesen wunderschönen Abend ab.
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